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Artikel-Nr: 400
176 Hektar unberührte Natur und das im Industrieland Deutschland ! Wo gibt es so..was.? Ja dieses Fleckerl Natur gibt es wirklich. Mit der Beendigung der DDR wurde das Munitionslager (MUNA) in Schierling/Langquaid überflüssig und wurde aufgelöst. Bis zum heutigen Tage ist dieses Naturgelände sehr umstritten, den seit der Ausschreibung für einen Verkauf der MUNA verging Zeit. Die Öffentlichkeit weiß bis Heute nicht was mit der übergroßen Naturfläche geschehen wird. Wie in der großen Politik, so könnte man meinen, steuern Figuren die Macht der Gewinne. Wie man von Bürgern mit vorgehaltener Hand erfahren konnte, wollen einige Anbieter erhebliche Einnahmen erwirtschaften, ob dabei die Natur, bzw. der bestehende Waldbestand erhalten bleibt, ist doch sehr zweifelhaft. Doch es gibt durchaus Bewerber, die es ernst meinen und für die Natur sind. Ein erfreuliches Angebot legte kürzlich ein Bewerber der Presse vor. So ist nach Aussage von Herrn Dressler, (Bewerber) ein Projekt (SILVA Paradisus) im entstehen, wo Natur und Bevölkerung eingebunden ist und dabei für groß und klein etwas einzig artiges geschaffen wird, dass durchaus ernst zu nehmen ist.. Die Infrastruktur des zukünftigen Silvapark-Paradieses könnten ca. 300 Arbeitsplätze bringen. Dieser Bewerber liegt mit seiner Aussage im Einklang der Bevölkerung, die auch möchte, dass die Natur eine Basis für weitere Generationen bekommt. In einer ausführlichen Präsentation legte Herr Dressler seine Vorstellung einer möglichen Nachnutzung des Geländes der beiden Marktgemeinden Schierling und Langquaid dar. „Uns ist wichtig, eine größtmögliche Transparenz bei der Bevölkerung zu erreichen. Unser Konzept basiert ganzheitlich auf dem Umwelt- und Naturgedanken,“ so Dressler. Maximal 35% will der Unternehmer einer gewerblichen Nutzung zuführen, wobei selbst hiervon nur ein minimaler Teil an Bodenfläche bebaut werden soll. Die tragende Säule des Konzept stellen ein Musterhauspark, ein Campingplatz und ein Fahrsicherheitszentrum dar. Die übrige Fläche soll naturnah genutzt oder größtenteils im derzeitigen Zustand erhalten bleiben. Hier kann sich der Unternehmer Attraktionen wie einen Kletterpark, einen Baumwipfelweg, einen Badesee und als besonderes Highlight ein Keltendorf vorstellen. Die Errichtung eines Keltendorfes bietet sich an, da in der unmittelbaren Umgebung Funde aus der Zeit der Kelten gemacht wurden. Sehr wichtig ist dem Unternehmer zudem, dass der Park der Bevölkerung öffentlich zugänglich gemacht werden soll. Mit Ausnahme der durch Betreiber angebotenen Attraktivitäten soll die Nutzung kostenlos sein und sowohl den einheimischen, als auch auswärtigen Besuchern diverse Sport- und Freizeitmöglichkeiten bieten. Es bleibt nun abzuwarten, wie die Marktgemeinden das Konzept beurteilen. Nach den gesetzlichen Vorgaben müssen beide Marktgemeinden einem Nutzungskonzept zustimmen, bevor die BIMA letztendlich über den Verkaufszuschlag entscheiden kann.
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MUNA-Film